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Corona aktuell

344. Newsletter Allgemeine Informationen zur Kindertagesbetreuung

 Coronavirus (COVID-19)

 Ausweitung der Notbetreuung ab dem 15. Juni 2020

 Das Staatsministerium für Gesundheit und Pflege hat in Abstimmung mit dem Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales die Betretungsverbote für gebäudebezogene Kindertageseinrichtungen bis einschließlich 30. Juni 2020 verlängert. Jedoch wird – wie bereits angekündigt – ab dem 15. Juni 2020 die Notbetreuung in diesen Kindertageseinrichtungen auf folgende Gruppen ausgeweitet. 

Sofern es das Infektionsgeschehen zulässt, sollen ab dem 1. Juli 2020 alle Kinder wieder regulär in ihrer Kindertageseinrichtung betreut werden können. 

Kinder, die zum Schuljahr 2021/2022 schulpflichtig werden

Kinder, die zum Schuljahr 2021/2022 gemäß Art. 37 Abs. 1 S. 1 BayEUG schulpflichtig werden, dürfen ab 15. Juni 2020 ihre Kita wieder besuchen. 

Das sind die Kinder,

  die bis zum 30. September 2021 sechs Jahre alt werden, 

 deren Erziehungsberechtigte bereits einmal den Beginn der Schulpflicht verschoben haben oder

 die bereits einmal von der Aufnahme in die Grundschule zurückgestellt wurden.

Zum 25. Mai 2020 wurde bereits den Vorschulkindern die Möglichkeit zum Kita-Besuch gegeben. Nun folgt der nächstjüngere Jahrgang.

Krippenkinder, die am Übergang zum Kindergarten stehen

Die Krippenkinder, die am Übergang zum Kindergarten stehen, werden ab 15. Juni 2020 ebenfalls zur Notbetreuung zugelassen. 

 Das sind zum einen – unabhängig von der Einrichtungsform – alle Zweijährigen. 

Zum anderen sind es die Dreijährigen, die den Übergang in einen Kindergarten bzw. eine Kindergartengruppe (ggf. innerhalb derselben Einrichtung) noch vor sich haben. Das sind typischerweise die Kinder, für die nach Art. 21 Abs. 5 Satz 5 bzw. Satz 6 BayKiBiG der Gewichtungsfaktor 2,0 geleistet wird.

Geschwister

 Auch Kinder, die mit den eben genannten Kindern in einem Haushalt leben und in derselben Einrichtung betreut werden, dürfen ab 15. Juni 2020 betreut werden. Diese Kinder werden zwar mit dem Begriff „Geschwisterkinder“ umschrieben, auf ein Verwandtschaftsverhältnis kommt es aber ausdrücklich nicht an. Es sollte darauf geachtet werden, Geschwisterkinder in der gleichen Gruppe zu betreuen, um keine zusätzlichen  möglichen Infektionsketten zu eröffnen. Dieselbe Kindertageseinrichtung liegt dann vor, wenn es sich räumlich um eine einheitliche bzw. verbundene Einrichtung handelt. Ob verschiedene Betriebserlaubnisse vorliegen, ist dabei unbeachtlich.

 Keine kranken Kinder in die Notbetreuung

Voraussetzung für die Berechtigung zur Inanspruchnahme der Notbetreuung ist weiterhin, dass das Kind  keine Krankheitssymptome aufweist,  nicht in Kontakt zu einer infizierten Person steht oder seit dem Kontakt mit einer infizierten Person 14 Tage vergangen sind,  und das Kind keiner sonstigen Quarantänemaßnahme unterliegt.

Wichtige Information zu den Elternbeiträgen

Sofern Sie als Kita-Träger das Angebot des Freistaats Bayern zum Beitragsersatz annehmen, möchten wir Sie bitten, die Eltern darüber in Kenntnis zu setzen, dass die tatsächliche Inanspruchnahme der Notbetreuung dazu führt, dass der Träger in diesem konkreten Fall keinen Gebrauch vom Beitragsersatz machen kann. Die Auswirkungen eines nur zeitweisen Kita-Besuchs auf den Elternbeitrag sind im Verhältnis der Träger zu den Eltern zu klären.